Gesundheitsvorsorge

Gesundheit ist von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) definiert als „Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“. Es besteht also ein Unterschied, ob wir nur „nicht krank“ oder nach der Definition der WHO wirklich gesund sind. Nicht krank sein bedeutet also nicht automatisch topfit zu sein.
Wirkliche Gesundheit bis ins hohe Alter ist die Herausforderung unserer Zeit. Diese Aufgabe ist nicht mit Medikamenten zu bewerkstelligen, sondern bedarf einer bewussten Lebensweise – die beste Gesundheitsvorsorge und zugleich der Schlüssel für ein langes und gesundes Leben. Wir müssen lernen wieder Eigeninitiative zu ergreifen und Selbstverantwortung für unseren Körper zu übernehmen, anstatt die Verantwortung für unsere Gesundheit mit der Krankenkassenkarte dem Arzt zu überlassen. Gesundheitsvorsorge macht Spaß, vor allem, wenn sich das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und die Ausstrahlung damit merklich erhöhen und verbessern und sich gleichzeitig kleinere Gesundheitsproblemchen in Luft auflösen.

Vorbeugen ist besser als Heilen – was der Volksmund schon lange weiß, wurde in den letzten Jahren auch zunehmend Thema in Gesundheits- und Sozialpolitik. Ob Krankenkassen mit Bonusprogrammen, Zusatzausbildungen für Mediziner oder der Entwurf eines Präventionsgesetzes, Vorsorge nimmt einen immer breiteren Raum in der öffentlichen Diskussion ein. Die Lebenserwartung besonders in den Industrieländern steigt stetig. Wirklich profitieren können die Menschen davon aber nur, wenn die Lebensqualität nicht sinkt. Je älter die Menschen werden, desto eher leiden sie an chronischen Erkrankungen. Dazu kommt, dass sich in den letzen Jahrzehnten unser Lebensstil stark geändert hat – einseitige Ernährung, zu wenig Bewegung, Rauchen und Alkohol, Stress in Beruf und Alltag sind oft unsere ungesunden Begleiter. So werden die Menschen zwar immer älter aber leider auch chronisch krank. Eine Entwicklung, die auch politisch und wirtschaftlich von hoher Relevanz ist.